Pflanzenschutz im Gemüsegarten beginnt nicht mit der Sprühflasche, sondern mit einem passenden Standort, gesundem Boden und regelmäßigen Kontrollen. Wenn Du Probleme früh erkennst, reichen häufig einfache Maßnahmen aus. Außerdem schützt ein vielfältiger Garten Nützlinge und schont die Umwelt.
Das Ziel besteht nicht darin, jedes Insekt zu vertreiben. Viele Tiere gehören zum natürlichen Kreislauf und werden erst bei starkem Auftreten zum Problem. Deshalb solltest Du zuerst die Ursache bestimmen und danach die mildeste geeignete Maßnahme wählen.
(Weiterlesen)
Biologischer Pflanzenschutz hilft Dir dabei, Obst, Gemüse und Blumen möglichst schonend gesund zu halten. Dabei geht es nicht darum, jedes Insekt oder jeden Fleck sofort zu bekämpfen. Zuerst prüfst Du die Ursache, stärkst die Pflanze und wählst die mildeste geeignete Maßnahme.
Ein naturnaher Garten braucht außerdem Tiere, Pilze und andere Lebewesen. Viele davon erfüllen wichtige Aufgaben als Bestäuber, Bodenorganismen oder natürliche Gegenspieler. Deshalb solltest Du einen kleinen Schaden zunächst beobachten und nur eingreifen, wenn die Pflanze ernsthaft gefährdet ist.
Biologischer Pflanzenschutz beginnt mit Vorbeugung
(Weiterlesen)
Klima und Umwelt für Pflanzen: ihre Rolle im Ökosystem
Klima und Umwelt für Pflanzen sind entscheidende Faktoren für gesundes Wachstum und eine vielfältige Pflanzenwelt. Temperatur, Niederschlag, Boden, Wasser und Licht bestimmen, welche Pflanzen an einem Standort gedeihen können.
Auch unser Garten ist ein Teil der Umwelt. Pflanzen, Bäume, Sträucher, Insekten und zahlreiche Kleinstlebewesen bilden gemeinsam ein kleines Ökosystem. Mit einer naturnahen Gartengestaltung können wir dazu beitragen, die Artenvielfalt zu fördern und wertvolle Lebensräume zu erhalten.
(Weiterlesen)
Pflanzen benötigen Licht, Wasser, Luft und verschiedene Nährstoffe. Doch mehr Dünger führt nicht automatisch zu einem besseren Wachstum. Eine zu hohe Düngermenge kann Wurzeln schädigen, das Pflanzengewebe anfälliger machen und überschüssige Nährstoffe in tiefere Bodenschichten oder Gewässer verlagern.
Wenn Du Pflanzen richtig düngen möchtest, solltest Du deshalb zuerst den Boden, den Standort und den tatsächlichen Bedarf der jeweiligen Pflanze berücksichtigen. Erst danach entscheidest Du, welcher Dünger geeignet ist und wie viel davon ausgebracht werden sollte.

Pflanzen richtig düngen beginnt mit einer Bodenanalyse
Gartenböden enthalten häufig bereits beträchtliche Nährstoffvorräte. Ohne Untersuchung lässt sich jedoch nur schwer erkennen, ob ein Mangel oder vielleicht sogar eine Überversorgung besteht. Besonders Phosphor und Kalium können sich über Jahre im Boden anreichern.
Eine Bodenanalyse gibt unter anderem Auskunft über den pH-Wert und die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Für intensiv genutzte Gartenflächen empfiehlt sich eine Untersuchung etwa alle zwei bis drei Jahre. Dabei solltest Du Proben aus Gemüsebeeten, Rasenflächen und Zierbeeten getrennt untersuchen lassen, weil sich deren Nährstoffbedarf unterscheidet.
Auch der pH-Wert spielt eine wichtige Rolle. Er beeinflusst, wie gut Pflanzen die vorhandenen Nährstoffe aufnehmen können. Der passende Wert hängt von der Bodenart und den angebauten Pflanzen ab. Moorbeetpflanzen wie Rhododendren, Azaleen oder Heidelbeeren benötigen beispielsweise einen deutlich saureren Boden als viele Gemüse- und Zierpflanzen.
Welche Nährstoffe Pflanzen benötigen
(Weiterlesen)