Lagerung von Früchten

Spätsorten von Äpfeln und Birnen im Herbst einlagern.


Sommersorten, das gilt für den Weißen klar Apfel, für kurze Zeit hinlegen.
Vollreif vom Baum weg, sind seine Früchte mehlig, vor der Reife abnehmen und kühl lagern.
Achtung, der Weiße klar Apfel bekommt leicht Druckflecke.

Frühe Birnensorten nicht lange lagern, Ihr sollt sie knapp vor der Vollreife abnehmen.
 

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© arthurdent - Fotolia.com (Obststand / #5835337)

Äpfel und Birnen beim Pflücken den Fruchtkuchen nicht mit abbrechen. Der Fruchtstiel soll sich vom Fruchtkuchen lösen. Für hohe Bäume einen Obstpflücker verwenden.
Der Lagerraum zum Lagern von Früchten soll dunkel sein, im Licht reifen die Früchte schnell. Frühe Sorten müsst Ihr täglich kontrollieren, sie reifen rasch. In einer Schicht auflegen, sodass Ihr alle sieht. Nur gesunde Früchte einlagern.

 
 
 
Alles andere, wie Fallobst, eignet sich zum Pressen für Saft und Süßmost.

Lagerraum von Früchten:


Die Frühsorten bleiben nicht lange liegen, Ihr könnt irgendeinen Raum im Haus verwenden. Für Winterobst braucht Ihr einen geeigneten Keller.
Er darf keinen Betonfußboden haben, weil die Luft zu trocken ist. Naturbelassen, um ausgiebig Bodenfeuchte aufzusteigen. Die richtige Luftfeuchtigkeit soll 85 Prozent betragen. Feuchtigkeitsmesser verwenden.

Der Obstkeller soll eine gute Lüftung haben und es wäre ideal, das die Frischluft nahe am Boden zuströmt.

Den Raum gut verdunkeln, wobei die Temperatur zehn Grad nicht übersteigen, und nicht unter zwei Grad sinken soll.
 

Auf keinen Fall Gemüse, Kartoffeln im gleichen Raum lagern, das Obst nimmt sofort den Geruch an. Wird Kohle, Koks mit gelagert, verstauben die Früchte.

Eine Bretterstellage mit Randleisten und ohne Zwischenräume wäre richtig, das die Früchte von unten nicht Luft bekommen.
Äpfel auf den Stiel und nicht umgekehrt zu legen.
Birnen ihrer Form wegen auf die Seite. Die Winterfrüchte in drei bis vier Lagen übereinander legen und alle vier Wochen kontrollieren, in Ihr sie umlagert.
Sorten die im Oktober reifen, sollte man nicht zu den Spätherbstsorten geben. Diesen Früchten entströmt Aethylengas, das auf unreife Früchte stimulierend wirkt und sie zu früherem reifen anregt.

Raue Sorten haben einen höheren Verdunstungsverlust, als glatte Sorten, letztere haben einen natürlichen Wachsüberzug.
Beim Einlagern die rauen Sorten zwischen die glatten legen, wegen schrumpfen.

Die eingelagerten Früchte und reifende Birnen anfassen, dass keine Druckflecke entstehen.

Das Obst eingelagert, ist der Raum zu lüften, bei warmer Witterung bei Nacht, bei kälterer in den Morgenstunden.

Der Obstkeller ist alljährlich vor Wiederbenutzung zu reinigen und zu schwefeln. Schwefeldampf tötet die vorhandenen Pilzsporen, später ist der Raum gut zu lüften.

Tipp:
Wer keinen geeigneten Keller besitzt, kann Äpfel und Birnen in einen lebensmittelechten Plastikbeutel aus Polyethylen (PET) bis maximal zehn Kilo geben. Diesen mit Nadelstichen perforieren, dass ein Gasaustausch erfolgt.

Alle zwei Wochen kontrollieren.

Sie halten in einen zu trockenen und warmen Raum relativ gut.
Ihr könnt sie in einem Kühlschrank aufbewahren.

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