Die Bodenbakterien in der Erde

Die Bodenbakterien bereiten die Nährstoffe im Boden auf.

Sie bauen die Pflanzenreste ab. Die Urstoffe, die die Natur zum Aufbau der Pflanzen brauchte, frei und wasserlöslich werden. Es ist ein wiederkehrender Kreislauf.
Pflanzen wachsen, sterben ab. Reste von ihnen kommen in den Boden und werden mit Hilfe der Bodenbakterien zu Humus.

Getreidepflanze als Beispiel:

Das Stroh verwendet als Einstreu im Stall. Die Körner zu Mehl gemahlen sowie an die Tiere verfüttert. Es kommt alles als Dünger in den Boden zurück. Wo sie von den Bodenbakterien zersetzt und in die Urstoffe zerlegt werden. Diese wasserlöslich Urstoffe nehmen anderen Pflanzen auf.
Die Bakterien fördern das Wurzelwachstum und stärken die Pflanzen und ihre Resistenz gegen Schädlinge.

Millionen Jahre, bevor der Mensch zu düngen begann, machte es die Natur. Sie wird ihn in aller Zeit düngen.

Alljährlich fallen die Blätter von den Bäumen und Sträuchern. Verrotten, zerfallen, während die Feinteilchen, die bei der Zersetzung entstehen, vom Regenwasser in die Erde kommen.

Regenwürmer, Käfer, Maulwürfe und Mäuse sowie tausendfältig andere Kleinstlebewesen wühlt die Pflanzenreste in den Boden.
Alles, was wächst, gelangt letzten Endes in die Erde zurück.
Gräser und Kräuter gehen zugrunde, ihre Wurzeln vermodern im Boden, es wird zu Humus.
Bei der Ernte der Kulturpflanzen bleiben ihre Wurzeln im Boden zurück. 

Tausendfältige Mittel hat die Natur, um zu düngen und den Boden „lebend“ zu erhalten.

Hebt Ihr eine Grube aus, sieht Ihr im Querschnitt des Bodens. Das, die Erde oben dunkel ist und gegen die Tiefe zu nicht mehr stark dunkel. Die obere Erde ist, mit Humus durchsetzt.

In dem von Humus durch setzten Mutterboden befinden sich die Bodenbakterien.
Es sind dies winzig Mikroorganismen, in einem Gramm Erde leben hunderte Millionen.
In den oberen zehn Zentimetern der Krumme sind es hauptsächlich Algen. Bis zu dreißig Zentimeter Spaltpilze, Räder-Tierchen und andere Kleinstlebewesen. Die Grenzen verlaufen ineinander. Sie hängen von der Tiefe der Krumme ab.

Ist der Boden tiefgründig, verschieben sie sich nach unten. Das Boden leben folgt nach. Es geht in tiefere Schichten. Stoßen wir auf Ton- sowie Lehmboden, endet das Bodenleben.

„Bodenbakterien“ sind die Millionen Mikroorganismen in Erdkrümel. Es gibt Ihrer tausende Arten. Alle leben von den Pflanzenresten, vom Humus, der in den Erdkrümelchen sich befinden.

An dem Strohhalm, der beim Düngen mit dem Stallmist in den Boden kommt, siedeln sich Bodenbakterien an. Die von ihm leben, bis er vermodert. Es arbeiten andere Bodenbakterien an der Zersetzung der Halmreste, bis letzten Endes ein Mulm, Humus, übrig bleibt. Der aus feinsten Teilchen des vermoderten Halmes besteht. Es siedeln sich Bodenbakterien an, die die Humusteilchen abbauen.

Die Krume ist mit viel Humus durchsetzt, das die Pflanzen Jahrzehnte und Jahrhunderte Nahrung finden. Von der Natur laufend Pflanzenreste in den Boden gelangen. Es entsteht laufend Humus.

Wo der Mensch Raubbau betreibt und der Natur keine Chance lässt, den Humus-Verlust durch Zuführen zu ersetzen. Wird es zu einem Mangel des Bodens kommen.

Wichtig ist es, dass die Bodenbakterien Luft zum Atmen haben, das heißt, dass der Boden durchlüftet werden muss. Die Bodenbakterien Atmen wie der Mensch und das Tier und alle Pflanzen Sauerstoff ein und Kohlensäure aus.
Ist genügend Boden-Feuchte vorhanden, werden in Stunden, sofern genügend Wärme und Luft vorhanden ist, aus hundert Millionen zweihundert.
Schnell verschwinden hunderte Millionen, an Mangel an Luft.
Leiden die Pflanzen an Nährstoff Mangel, einem verminderten Wachstum sowie keinen. Ist die Bakterienvielfalt größer, gut für die Kultur. Diese Vielfalt im Boden lässt sich durch eine gemischte, Breite Fruchtfolge erreichen.
Die Erde in einem solchen Fall öfters auflockern.

Der Boden zu nass gehalten, dass die Erdporen (Hohlräume), die der Luftzufuhr dienen, ständig im Wasser sind. In diesem Fall sterben die Bodenbakterien, die den Sauerstoff der Luft brauchen, ab.

Durch das oftmalige Düngen heutzutage bekommen wir mehr Ertrag, schlecht für die Erde. Deren Qualität sinkt stetig. Das drückt sich auf die Lebensmittel aus.

    Die Agrarökosysteme haben Ihre höchste Belastungs- und Leistungsfähigkeit erreicht.
    Der Anbau an Monokulturen reduziert die mikrobielle Vielfalt im Boden dramatisch.
    Diese Kulturpflanzen sind auf eine Nährstoffzufuhr in Form vom Dünger fixiert.
    Das Gefüge des Bodenlebens in Hinsicht auf Qualität und Quantität geriet durcheinander.

In Amerika sind circa 80 Prozent von Boden wertlos, in Europa 60 Prozent. Das heißt, den Lebensmittel fehlen die Vitamine und die Mineralstoffe, was sich negativ auf unser Wohlbefinden auswirkt.

Arbeiten wir nicht gegen die Natur,

sondern mit Ihr für unsere Erde und Bodenbakterien.

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