Arbeit im Garten-Bereicherung des Lebens

Arbeit im Garten unterstützt nicht nur die Gesundheit, sondern läßt uns auch länger leben und so mancher Gartenbesitzer verdankt sein hohes Alter der Gartenarbeit.

Die Arbeit im Garten bedeutet für viele, einen körperlichen Ausgleich zur Berufstätigkeit, dies sollte schon etwas wert sein.

Man arbeitet Kalorien bei Sonne, Wind und Wetter ab, bleibt dabei jung und fit in körperlicher, wie auch in geistiger Hinsicht.
Es ist eine ideale Freizeitgestaltung und wenn ihr ein Auge für die Natur und was sie bietet habt, so könnt ihr das in euren Gärten hundertfach erleben.
 
 
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Ihr sollt bedenken, ein Garten ist nicht nur da, um Gemüse und Obst zu ernten, er soll zur Erholung, sowie Freizeitgestaltung dienen und auch therapeutischen Zwecke erfüllen. Ihr könnt eure ganze Kreativität und Fantasie einbringen, einen Garten nach euren Nutzen zu gestalten.
 

Anfänge des Gartens:

 
Das weiß keiner so genau. Es ist viele tausend Jahre her, da gabs in verschiedenen Ländern schon eine ausgeprägte Gartenkultur, also muss der Garten schon in einer fernen Zeit entstanden sein.
Die Nomadenvölker kannten sicher noch keinen, da sie ja nicht seßhaft waren. Sie lebten von den Früchten des Waldes und der Jagd. Durch ihre Wanderungen fanden sie immer eßbare Früchte und wenn es an einem Platz reichlich davon gab, blieben sie länger.

Wo natürlich diese Lebensbedingungen günstig waren, da wurden die Menschen seßhaft. Sie holten die Früchte der Wildobstbäume, verstreuter Samen keimte, daraus wurden wieder Bäume die samten. Durch diese Beobachtung könnte es gewesen sein, dass schon die Höhlenbewohner in der Nähe ihrer Siedlungen die Früchte in den Boden legten, wo wieder aus diesem Obstsamen, Bäume enstanden. Vielleicht war das der erste Schritt zum Entstehen eines Gartens, sobald es den Menschen bewußt wurde, wie man in das Werden der Natur eingreifen kann.

Wo der Mensch begann, die ersten Wohnstätten zu bauen, da mag der eigentliche Garten entstanden sein. Sie wollten Kräuter, Beerensträucher und Obstbäume in ihrer Nähe haben, so wie es auch heute der Fall ist.
Man beobachtete die Tiere und dort wo sie misteten,wuchs alles besser, das dürfte zur Verwendung des natürlichen Düngers geführt haben. So lernte der Mensch nach und nach auch das Gießen bei Trockenheit, man entfernte Pflanzen, die nicht dazugehörten, der Boden wurde gelockert, es gediehen dadurch die Pflanzen besser. So wurde der Mensch zum Gärtner.

Zum Bauer wurde er erst als er begann, Wildhafer und Gerste auf gerodeten Boden anzusäen. Vorher sammelte er nur die wilden Körner, mahlte sie und machte daraus Fladen.
Verwandte Pflanzenarten kreuzten sich untereinander und es entstanden neue. So manche  Wildarten verschwanden und es gab dadurch edlere. Durch die Beobachtung der Natur hatte sich die Erfahrung von Generation zu Generation erhöht, dadurch kam auch das Veredeln auf. Die Chinesen sollen es schon 6000 Jahre vor Christi Geburt gekannt haben. Durch die Veredelung entstand eine neue Epoche der Pflanzenkultur.

So wurde langsam das Gärtnern zum Beruf und zu einer erholsamen Freizeitbeschäftigung.
Ein schöner gepflegter Garten mit Baumbestand, Sträucher und vieles mehr, erhöht zudem den Grundstückspreis, da kommt noch ein wirtschaftlicher Aspekt dazu.

Tipps:

Solltet ihr ein Grundstück für ein Haus kaufen, vorher schon überlegen, welche Art von Garten ihr anlegen wollt. Einen Gemüse,- Obst oder Kräutergarten, sowie Natur-, Zier,- oder botanischen Garten. Auf jedem Fall auch das Klima und die Bodenbeschaffenheit berücksichtigen.
Natürlich auch überlegen, ob ihr die anfallende Gartenarbeit selbst erledigen könnt, denn je größer und interessanter er angelegt ist, desto mehr Arbeit ist nötig.

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Trotz allem, die Arbeit im Garten ist ein Quelle der Bereicherung des Lebens und Erlebens, sie ist gesund und trägt zum Stressabbau bei. Ihr solltet aber nicht zum Sklaven des Gartens werden. Intellegent Gärtnern!

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