Stauden-Garten: Welt der Blüten und Farben

Einen Stauden Garten mit seinen vielen bunten Blüten und Farben,

individuell und nach eigenen Wünschen zu gestalten.
Es bedarf viel an Kreativität und Einfallsreichtum.

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(Lilien, Funkie)

Zuerst welchen Zweck soll er erfüllen und später die Planung.

Es kommt an, ob Ihr viel Zeit in eurem Garten verbringen möchtet.
In einen pflegeleichten, der nicht viel Arbeit macht, einen Anspruchsvolleren, der zeitaufwendiger ist.

Die Vielfalt an Stauden-Angebote läßt keine Wünsche offen.

Möchtet ihr frisch geschnittene Blumen in der Vase haben, einen Kräutergarten sowie euch an euren Lieblingsfarben erfreuen. Es gibt vielen Angebote an Arten von Stauden.
Stauden Garten anlegen, dass die hohen Pflanzen im Hintergrund und die niederen im Vordergrund platziert sind. Nahezu alle Stauden benötigen einen humusreichen Boden.

Tipp:

    Für eine bunte Vielfalt an Blüten und Farben, ist es wichtig, Pflanzen mit verschiedenen Blühzeitpunkten zu wählen. Somit erfreut euch euer Garten vom Frühjahr, bis in den Herbst hinein, mit einem abwechslungsreichen Farben- und Blütenmeer.
    Stauden und deren Vorlieben:
    Alpine Stauden wie die Alpenaster und der Dachwurz lieben im Garten einen sonnigen Platz. Alle wichtige Informationen finden ihr auf dem Etikett.

Die Schatten-liebenden Stauden

    Bevorzugen einen Platz unter Bäumen und ein anderes, schattiges Plätzchen. Ihre vielen Grünschattierungen haben ihren Reiz.
    Verschiedene Farne, wie der Rippenfarn mit seinem immergrünen Wedel, der gefärbte Regenbogenfarn und der imposante Straußfarn. Die Funkien mit ihren kräftigen Blüten, sowie Maiglöckchen, Schaublatt, Lungenkraut und Beinwell.

Stauden für lichten Schatten:

    Vor Hecken, Zäunen und Gehölzen bringt ein Staudenbeet viel bunte Abwechslung. Es gibt für diesen halbschattigen Standort, eine große Auswahl an Blatt- und Blütenstauden.
    Es sind dies die Prachtspiere, Storchschnabel, Bergenie, Eisenhut, Fingerhut, Tränendes Herz, Sterndolde, Kreuzkraut, verschieden Primelarten und viele mehr.

    Den Storchschnabel könnt ihr nach der Blüte auf circa zehn Zentimeter zurückschneiden, es folgt eine zweite Blüte. Für die Vase eignen sich Tränendes Herz, Prachtspiere und große Sterndolde.

Sonnen-Garten:

Hier gibt es ein Reichtum an blühender Vielfalt. Richtig angelegt, erlebt ihr ein wahres Blütenwunder das ganze Jahr hindurch.

Tipps und Ideen:

    Den Frühjahrsreigen eröffnen die Pfingstnelken, das leuchtende Gelb des Gemswurzes und der Trollblume. Auf die Pfingstrose folgen verschiedene Lilien und der Rittersporn.
    Im Hochsommer leuchten Indianernessel, das weiße Schleierkraut, Sommer-Phlox, Sonnenbraut, Sonnenauge und Flammenblumen und viele andere um die Wette.
    Im Herbst erfreuen euch mit leuchtenden Farben, die Astern, Fetthennen, und Herbst-Anemonen, sowie verschiedene Gräser wie das Lampenputzergras, diese setzen Akzente im Garten, bis in den Winter hinein.


Tricks:

    Unter Sträuchern geschützt und verschiedener Licht- und Schattenspiele durch mehr und weniger Sonne, fühlen sich Stauden wie Bergenie, Kaukasus-Vergissmeinnicht am wohlsten. Im Sommer Glockenblume, Mädchenauge und später im Herbst bringen Astilben und Herbst-Anemonen noch viel Farbe und Kontrast in den Garten.

Achten auf eine gute Nachbarschaft.

Das Tränende Herz seine Blüten langsam einzieht, kommt der Eisenhut zur Pracht. Die Trollblumen und Prachtspieren harmonieren mit Pfingstrosen und Taglilien. Farne, Funkien, Herbst-Anemonen und die Silberkerze geben im Schatten gute Paare ab.
Im Trend ist das Farben-Duo violett der Glockenblume und orange des Nelkwurz. Blau und Rosa setzt auffällige Akzent, ein Weiß für dunklere Bereiche.

Einen Garten anlegen, das er nicht auf einen Blick überschaubar ist. Dass Ihr beim Durchwandern öfters auf neue Überraschungen stößt.


Tipps für Rückschnitt:

Ein Blühwunder im Spätsommer und Herbst zu erleben, bedarf es einem pflanzengerechten Schnitt, sowie Verholzungen zu vermeiden.

Rittersporn, Indianernessel, Katzenminze, Schafgarbe, Schleierkraut, und Flammenblumen zurückschneiden.
Bei Lavendel die verblühten Stängel an der Basis, die anderen Triebe, ein Drittel kürzen. Auf einen halbrunden Schnitt achten und nicht zu weit, ins alte Holz hineinschneiden. Für einen guten Wuchs und Blüte im nächsten Jahr.

Schleierkraut, Margeriten, Staudenphlox, sowie Bergastern im Spätsommer nahe am Boden abschneiden, gut fürs nächste Jahr. Kornblumen, Feinstrahlaster, Bunte Margeriten und Rittersporn nach der Hauptblüte auf circa zehn Zentimeter einkürzen, sie blühen ein zweites Mal.

Bei allen gilt

    die verblühten Blüten abschneiden. Bei Sonnenauge und der Goldgabe könnt ihr die Blütezeit verlängern. Zweijährige kurzlebige Stauden, wie die Stockrose, bevor die Samenbildung einsetzt, zurückschneiden, Ihr könnt länger Freude haben.

Pflege von Gräsern:

    Sie erzielen eine gute Wirkung vor Zäunen, Mauern und in der Nähe eines Gartenteiches und als Einzelstellung. Rückschnitt im Frühjahr, um Fäulnis zu vermeiden, sie schauen im Winter durch Raureif dekorativ aus.

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Das Wechselspiel der Stauden, durch Blüten und Farben, durch verschiedene Standorte, erfreuen das Auge eines jeden Betrachters.


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