Was man als Gartenfreund vom Leben der Pflanze wissen sollte

Wer einen Garten besitzt und die Pflanzen betreut, ist gut zu wissen, wie sie leben, wie sie sich ernähren.
Ihr Wachstum vor sich geht und wie sie sich vermehren.

Die Pflanzen bestehen aus unendlich vielen mikroskopisch kleine Zellen.

Jede dieser Zellen hat ihre Aufgabe.

Es gibt Kleinstlebewesen, Mikroorganismen, die aus einer einzigen Zelle bestehen.
Unsere Gartenpflanzen haben einen hoch entwickelten Organismus, der aus Myriaden (unzählbare Menge) von Zellen bestehen.
Eine Zelle besteht aus der Zellwand (Zellulose) und dem Zellinhalt. Der Zellinhalt ist im Kern von einer dicklichen, gallertartigen und nicht dicken Masse, dem Lebenssaft umgeben.

Nicht alle bestehen mit Protoplasma, eine gelartige flüssige Masse im Inneren der Zelle inklusive Zellkern. Jene, in denen sich das Wachstum vollzieht.
Die anderen und die älteren, sind leer, das Wasser, das von den Wurzeln aus dem Boden emporsteigen kann.
Das Wachstum der Pflanzen vollzieht sich im äußeren Zellgewebe.
An den Trieb- und Wurzelspitzen und bei Pflanzen, wie den Bäumen, die ein ununterbrochenes Dickenwachstum haben, im sogenannten Kambium.

    Dieses Kambium ist eine Wachstumsschicht zwischen dem Bast unter der Rinde und dem Holz.
    Es besteht aus teilbaren Zellen, wie das Zellgewebe an den Trieb- und Wurzelspitzen.
    Das Wachstum geht durch die Teilung von Zellen vor sich. Eine Zelle teilt sich und es werden zwei, sie vergrößern sich und die äußere Zelle kann sich teilen.
    In der Wachstumszeit ununterbrochen Zellen teilen, werden aus tausend- zweitausend, aus zweitausend- viertausend und mehr.

Millionen neuer Zellen entstehen im Zeitraum einer Viertelstunde in einer Pflanze.

    Die Zellen die mikroskopisch klein sind, mit freiem Auge nicht sichtbar.
    In einer Viertelstunde ein Spross länger und ein Trieb ein Ast und ein Stamm dicker wird.

Denkt an die Jahresringe eines Baumstammes!
Die Breite eines Jahresringes beträgt zwei bis drei Millimeter. Es ergibt sich die Tatsache, dass sich im feuchten Frühjahr große, im trockenen Sommer kleine Zellen bilden.
Auf dieser Strecke von 2,3 Millimetern entstehen Millionen von Zellen nebeneinander. Wie beim Längenwachstum.
Bei schnellwüchsigen Pflanzen kann das Wachstum von einem Tag zum anderen auffallen.

Ernährung der Pflanzen?

Die Pflanzen, ob Gräser, Blumen, Sträucher und Bäume. Sie nehmen mit ihren Wurzeln die Nährstoffe im Wasser gelöst aus dem Boden auf.
Das Wasser mit den gelösten Nährstoffen steigt bis in die Blätter der Pflanze empor, um zu verdunsten. Nährstoffe bleiben zurückbleiben. Verdunsten kann hier das reine Wasser.
Die Blätter der Pflanzen sind die Werkstätten und Fabriken, in denen die Nährstoffe, die vorerst Rohstoffe sind. In brauchbare Baustoffe zu ändern.

Die Pflanzen brauchen bestimmte Grundstoffe.

Sie stammen aus dem Boden:

    Sauerstoff und Wasserstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium (die in Form von Wasser, Phosphat, Kali und Kalk) kommen in den Boden. Schwefel, Magnesium und Eisen, die Pflanzen nicht viel brauchen, das es ein Pflanzenleben gibt.

Neben diesen Grundstoffen sind noch verschiedene andere Stoffe, von denen nicht viel notwendig sind. Sie sind Hochleistungsstoffe. Fehlt der eine und andere von ihnen, sie leiden unter gewissen Mangel.
Ein wichtiger, der wichtigste Grundstoff, der Kohlenstoff, kommt über die Blätter aus der Luft.


Querschnitt durch ein Blatt
1 Oberhautgewebe (Epidermis)
2 Palisadengewebe
3 schwache Blattader
4 Schwammgewebe
5 Epidermis
6 Spaltöffnungen

Die Umwandlung der Rohstoffe finden am Tage statt. Der Morgen graut, beginnt die Arbeit in den Blattfabriken und endet am Abend. Das Finster werden der Nacht weicht, diesen Vorgang nennt Assimilation.

Ein Vorgang ist die Sauerstoff-Zufuhr.

    Die Pflanzen atmen wie der Mensch und das Tier, Sauerstoff ein und Kohlensäure aus. Dies geschieht durch die Öffnungen und durch Atmungs-Zellen am ganzen Körper der Pflanze, inklusiv der Wurzeln.
    Die Baustoffe, die aus den Rohstoffen stammen, werden in flüssiger Form in der Pflanze überall dorthin transportiert, wo Wachstum stattfinden soll.
    Rohstoffe, die die Wurzeln in flüssiger Form aufnehmen, schicken sie in die Blattfabriken. Bekommen von dort die fertigen Baustoffe für ihr Wachstum.
    Der Boden braucht Nährstoffe und muss ausreichend nass sein, die Nährstoffe lösen sich im Wasser.

Der Gartenfreund hat für ausreichenden Nährstoffgehalt im Boden und für genügend Bodenfeuchte zu sorgen.
Die Pflanzenwurzeln fressen den Dünger nicht, übers Wasser aufgenommen.

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