Alte Naturregeln „Schein und Zeichen“!

Naturregeln auf der Grundlage der Rücksicht von „Schein und Zeichen“ sind uraltes Erfahrungsgut.
Jahrhundert alte Holzbauten, wie Truhe, Getreidekasten, Holzkamine und dergleichen. Denen Feuer, Insekten, Fäulnis, Witterungs- und andere Einflüsse nichts anzuhaben vermögen, beweisen ihre Gültigkeit.

Viele Jahrtausende beschäftigten sich die Menschen mit dem Einfluss des Fällzeitpunktes des Holzes und deren Qualität.

Im Folgenden habe ich ein paar dieser Regeln notiert, die aus mehreren Quellen stammen. Die ein hohes Maß an Versuchen erwarten lassen.
Durch Publikationen, wissenschaftlich belegt.

Geschlägertes Holz

Brennholz:
Brennholz solltet Ihr im ersten Viertel des zunehmenden Mondes (junger Schein) schlagen. Brennholz ab Juni Schlägern. Günstig für das Nachwachsen des Holzes ist es im Oktober.

Bauholz:

Schlägern in der Winterruhe des Holzes!

(Vollruhe in den Monaten Dezember, Januar).

  • Holz in den letzten Dezember- sowie in den ersten Januartagen bei altem Schein geschlagen, bleibt unverändert. Bleiben Würmern fern und wird härter, umso älter es wird.
  • Beim letzten altem Schein, im altem Jahr gefälltes Holz widersteht dem Feuer.
  • Der Mond abnehmend und am kleinsten ist, gibt es kein Reißen und schwinden, es kann noch grün weiterverarbeitet werden.
  • Fällt Ihr Holz bei zunehmendem Mond im Zeichen des Fisches. Spaltet und dörrt nicht aus und es gibt kein Schrumpfen.
  • Richtholz schlagen, dass es klein bleibt, am Neumond, Zeichen Skorpion sowie Krebs.
  • Bäume schlagen den dritten Tag im Herbst somit gibt es kein Schwinden. Der Tag abnimmt und der Mond übers vierte Viertel aufnimmt.
  • Holz schlagen, dass es nicht brennt, den ersten Tag im März, der Mond noch 48 stunden abzunehmen hat.
  • In den ersten Tagen des Mais, bei altem Schein geschlagenes Holz soll nicht Faulen und wurmstichig werden.
  • Bäume fällen am Margarethenabend (10. Juni), gibt es kein Spalten, der Mond mag auf- oder abnehmend sein.
  • Holz fault nicht bis zum „Jüngsten Tag“ Ihr schlägt es am Pauli-Bekehrungstag (25. Januar) sowie 1.9. (3. Ägidiustag).

Schwendtage:

  • Zum Schwenden soll aufnehmender Mond und das Zeichen des Steinbockes gelten.
  • Fällt Ihr Holzgewächse in den letzten drei Tagen des Februars bei abnehmenden Mond, wachsen nicht mehr nach. Es fault obendrein die Wurzel ab.
  • Einen Baum zum Absterben bringen, bohre am 1. August ein Loch bis auf den Kern. Er dörrt ab, heißt es in einer anderen Regel.
  • Herausreißen von Sträucher und Unkräuter, drei Tage vor dem 21. Juni wachsen nicht mehr nach.
  • Laut Überlieferung sind Schwendtage 3. März, 1. April, 1. August, 17. August, 18. Oktober und 1. Dezember am besten.
  • Unter Schwenden wird das sauber machen von Flächen, damit es kein zuwachsen gibt, verstanden. Durch Laub- und Nadelhölzern und Unkräutern. (Almflächen).


Almen

Gartenarbeiten:

    Vom Neumond zum Vollmond steigt der Großteil des Saftes in die Pflanzen von unten nach oben. Oberirdische Pflanzen wie Salate, Blumen und mehr in dieser Zeit säen.

    Vom Vollmond zum Neumond geht ein Teil des Saftes von oben nach unten. Unterirdische Pflanzen wie Rettiche, Rüben, Kartoffel in dieser Zeit säen.

    Bäume und Sträucher bei abnehmenden Schein schneiden. Der Saft ist auf den Weg zur die Wurzeln, es „blutet“ der Baum nicht und der Eingriff schwächt seine Lebenskraft nicht.

    Müsst Ihr Bäume umsetzen, geschieht dies am besten bei Vollmond.
    Zu dieser Zeit ist ein Großteil des Saftes in der Baumkrone. Beim Umsetzen werden die Wurzeln lädiert, deshalb ist der Schaden gering.
    In den Tagen darauf wird der Baum, wenn der Saft sinkt, von der Krone aus versorgt. Zirka drei Tage vor Neumond schneidet Ihr die Krone stark zu. Zu dieser Zeit befindet sich der meiste Saft in den vernarbten Wurzeln. Er kann nicht mehr durch die Schnittstellen von oben verloren gehen.

    Setzen sollt Ihr beim altem Schein, wobei die Zeichen Stier, Jungfrau und Steinbock günstig sind.
    Obsternte bei altem Schein und eine Regel empfiehlt, am Morgen ernten. Es befindet sich in dieser Zeit der Frucht, am meisten Kraft.
    Die Düngung soll bei altem, abnehmenden Schein erfolgen.

Hausarbeiten:

  • Schlachtungen beim altem Schein durchführen. In einen solchen Fall und bei richtiger Lagerung kann der geräucherte Speck weder vom Wurm befallen, noch gelb werden.
  • Sauerkraut bei altem Schein geerntet und eingeschnitten, bleibt frisch, aromatisch und fault nicht.
  • Haare bei Mensch und Tier bei abnehmenden Schein schneiden. Gut für das Haar, mehr Fülle und es wird gesünder und wächst schnell nach.
  • Nach anderen Regeln wird der Mond nach seiner Stellung zu den Tierkreiszeichen identifiziert. Die er mit seinem Umlauf um die Erde insgesamt in einem Monat durchläuft.
  • Die fruchtbaren Tierkreiszeichen sind vor allem Krebs und Steinbock. Im Zeichen des Steinbockes werden Speck- und Wurstwaren geselcht.

Alles, was unter der Erde groß und stark wachsen soll (Knollenpflanzen) pflanzen, der Mond unter sich geht (absteigender Mond). Kartoffeln, Möhren, Radieschen, Sellerie, Bohnen, Futterrübe, Steckzwiebel und mehr, Säen und setzen.

Alles, was über der Erde wachsen, blühen und gedeihen soll, bei über sich gehendem Mond (aufsteigender Mond) pflanzen. Blattpflanzen, Gemüse, Gewürz- und samentragende Pflanzen (Salat, Spinat, Bohnen, Kohl, Kraut, Tomaten, Gurken) setzen.

Die Erfolge unserer Ahnen mit der Beachtung von „Schein und Zeichen“ sind einen Versuch wert.

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