Klima und Umwelt für Pflanzen

Wie alles in der Natur, ist auch die Arbeit im Garten der Zeit und des Klimas unterworfen. Unser eigener Garten ist ein Teil von der Umwelt, in der sich viele Arten von Pflanzen, Bäumen, Sträuchern und Kleinstlebewesen aufhalten. Es ist ein kleines  Ökosystem!

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© Tobias Marx – Fotolia.com (Hand mit Baum / #4012197)

Bäume sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Sie üben eine wichtige Funktion auf unsere Umwelt aus. Sie erzeugen Sauerstoff und dienen als Staubfilter und Luftkühlung, festigen den Boden durch ihre Wurzeln und spenden Schatten.

Wohin man schaut-sie prägen unsere Landschaft, ob in der Stadt, entlang der Straßen, in Parks und auf dem Land. Besonders in der Stadt dienen sie als Lärmschutz, sie verbrauchen Kohlendioxyd und erzeugen mit dem Sonnenlicht, Sauerstoff.
 
 
 
 
 
 

Bei uns Menschen ist es umgekehrt, wir brauchen den Sauerstoff. Der Urwald ist die grüne Lunge der Erde, leider wird er durch riesige Abholzungen immer kleiner.

 

Klimaveränderung?

Klimaveränderungen hat es im Laufe der Jahrtausenden schon immer gegeben. Es ist nicht eine neue Erscheinung, es geht jetzt nur alles viel schneller.
Da die Winter immer milder werden, verschiebt sich die Baumgrenze immer weiter nach oben, um ihren optimalen Lebensraum zu finden, für die in großer Höhe wachsenden Bäumen. Es werden auch Gewächse vom Aussterben bedroht sein, die sich nicht so schnell an das Klima anpassen können. Dafür werden sich andere Arten ansiedeln, die heute nur in mediteranen Klima wachsen und unsere einheimischen Pflanzen verdrängen, wie es jetzt schon geschieht.

Die Prognosen der „Experten“, wie sich das Klima und die Umwelt auf uns Menschen und Pflanzen auswirkt, sind mit Vorsicht zu geniesen. Es kommt immer darauf an, wer die Studien finanziert und daraus Kapital schlägt.

 
Der Mensch ist der Natur und seinen Naturgewalten immer unterlegen. Immer erst danach geben  viele Experten ihre Ergebnisse der  Forschung, wie es dazu kam, ab. Schlauer ist man immer erst danach! Vor ungefähr 40 Jahren sagten Klimaforscher, es steht uns eine Eiszeit bevor, heute sagen sie, stehen wir vor einer globalen Erwärmung!

Zurück zu den Pflanzen!
Durch die milden Winter reagieren die Pflanzen empfindlicher auf Kälte, weil sie früher aus der Ruhefase erwachen und so bei Spätfröste natürlich empfindlicher reagieren.
Durch die Belastungen der Luft mit Schadstoffen, wie Kohlendioxyd, Schwefeldioxyd und Rußteilchen durch den Verkehr (Flugzeuge, Autos, Heizung,Industrie usw) zeigen die Pflanzen unterschiedliche Symptome.
Blätter verformen sich und trocknen durch die Luftverschmutzung aus. Durch den Verkehr und der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Kohlenwasserstoffe, diese angereicherten Schwermetalle gelangen durch den Regen in den Boden, hemmen dadurch die Nähstoffaufnahme der Wurzeln und schädigen dabei diese stark.

Sollte man den Klimaprognosen wirklich Glauben schenken, wird sich unsere Gartenlandschaft dem Klima anpassen. Durch Hitze und Trockenperioden wird sich die Mittelmeervegetation ausbreiten, denn diese überstehen diese Perioden besser. Vielleicht bauen wir nördlich der Alpen bald Zitronen  und Oliven an, was vor langer Zeit noch undenkbar gewesen wäre.

Der Mensch mit seinem Denken und Handeln, hat alles in der Hand, wieder zurückzukehren zur Natur und mit dieser in Einklang zu leben. Auf  langfristiges Denken und auf Nachhaltigkeit setzen, statt auf kurzfristige Ertragsmengensteigerung. Pflanzen aufgrund organischer und nachhaltiger Landwirtschaftmethoden anbauen. Nicht auf Herbizide, Pestizide und chemische Dünger zurückgreifen, sondern die Natur arbeiten lassen.

Zum Besten für unser Klima, der Umwelt und den Pflanzen!

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