Harmonie mit fernöstlichem Wissen

Wie man das „Chi“-die Lebensenergie richtig lenkt, solltet ihr bereits im Garten beachten, um ihn als Kraftquelle nutzen zu können. Diese Energie überträgt sich auch ins Hausinnere für mehr Harmonie, Kraft und Glück. Er gilt als Ort der Stille, in dem man sich vom Streß des Alltags erholt.


 
fine image of different bamboo, nature background
(c) Vitaly Krivosheev – Fotolia.com (Young, green bamboo in the background boke/#39853528)

Was steckt dahinter. Das oberste Prinzip des Feng Shui ist die Ausgewogenheit zwischen „Yin und Yang“, dem Weiblichen und dem Männlichen.

Diese Lehre des Feng Shui bedeutet, dass immer beide Eigenschaften eines Menschen, eines Raums oder Gartens, gleich berücksichtigt werden wollen. Dazu kommt noch das „Chi“-die „Lebensenergie“, die immer in Bewegung ist und in richtige Bahnen gelenkt werden soll, um optimal fließen zu können.

Harmonie, Kraft, Glück

Eine eintönige Rasenfläche und dazu noch grüne Sträucher, durch diese „Monotonie“ wird die Lebensenergie beeinflusst. Ihr solltet mehr Abwechslung und gleichzeitig Harmonie von Ying und Yang ins Spiel bringen.
Mit verschieden hohe Hecken aus immergrünen, oder Laub abwerfenden Gehölze, die auch jeweils einen anderen Formschnitt bekommen sollten. Laubabwerfende Hecke (weist eher auf geschwächte Gesundheit und Finanzen hin) hat eine andere Energie, als eine Immergrüne.

Mit Steinen, Erdhügel  und Statuen-Akzente im  Garten setzen, sowie beim Pflanzen der Blumen und Sträucher, auf verschiedene Blühzeiten und auch auf deren Größe achten, dadurch könnt ihr Licht und Schatten gut ins Spiel bringen. Nicht zu kräftige, sondern mehr zarte Farben und Weißtöne einsetzen.
Bäume sollten vor allem im Osten und Südosten gepflanzt werden.

Die Energie, die beim Gang zur Haustür aufgenommen wird, nehmt ihr ins Hausinnere mit.

Daher soll der Vorgarten hell, einladend, nicht zugewuchert und der Weg zur Tür sollte leicht geschwungen, sowie sanft abgegrenzt durch Zäune, Tore oder Hecken sein, die die Sicht in  die Ferne aber zulassen.
Der Weg sollte zur Straßenseite breiter sein und sich bis zum Haus hin verjüngern. Runde Pflanzentöpfe mit immergrünen Pflanzen vor der Haustüre, leiten gesundes Chi ins Haus. Ein kleiner Springbrunnen im Vorgarten wäre ideal, denn dieser ist ein natürliche Ionisierer und lockt allerhand Kleinstlebewesen in den Garten.

Richtige Lage des Gartens

Man sollte den Garten nicht mit einem Blick ganz übersehen können, sondern von Bereich zu Bereich, immer wieder neu entdecken. Liegt der Garten an der Rückseite des Hauses, so ist er optimal geschützt, wenn er durch Hügel oder Pflanzen „abgeschirmt“ wird, denn diese lebendige Umrandung ist ideal.
Die Lebensenergie „Chi“ soll durch einen offenen, freien Zutritt zur Eingangstür bzw. Vorgarten eingelassen werden und im hinteren Gartenbereich, solltet ihr  jedoch darauf achten, sie mit Hügeln und Hecken zu halten. Größere Wasserflächen in diesem Teil des Gartens und in Hausnähe (Pool, Biotop) solltet ihr nicht anlegen, da sie die Rückfront („Rückgrat“) schwächen.

Ein Bachlauf im Garten ist glückbringend, sofern er nicht vom Haus wegströmt.

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Ein Wasserfall kann eure finanzielle Situation verbessern. Wasser zieht nicht nur Tiere an, Wasser ist belebend, reinigend und fördert Wohlstand und Glück.
Ein kleines Gartenhäuschen oder ein Pavillon, mit einem harmonischen Blick auf den Garten, etwas versteckt, ist schön anzuschauen und dient zur Entspannung.
Irgendwo im Garten sollten sich auch die verschiedenen Elemente finden. Das Wasser-, Holz-, Erd-, Feuer- und Metallelement.

Um Harmonie und günstige Einflüsse zu fördern, solltet ihr Eingang und Wege sorgfältig planen. Wenn man auch kein überzeugter Feng Shui Fan ist, weiß man doch, dass sich der Mensch in einem harmonischen Umfeld wohl fühlt, welches sich positiv auf sein Leben auswirkt.

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