Pflanzen für Entspannung und Erholung

Der sogenannte 15-Minuten-Urlaub wird in unserer stressgeplagten Zeit immer wichtiger.
Ein kurzes Abschalten, ein wenig Erholung und Entspannung, weg vom Termindruck, wo kann man das besser als in der Natur. Holen wir ein Stück davon in unseren Garten und schaffen hier ein kleines, eigenes Erholungszentrum.

 
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Aber nicht nur in der Natur, auch in unserer Wohnung und am Arbeitsplatz sind Pflanzen ein wichtiger Helfer für Stressabbau und ausserdem sorgen sie für ein gesundes Raumklima.

Es existieren ca. 500.000 Pflanzenarten. Es geht aus Schätzungen hervor, dass auf einem Meter Feldweg oft bis zu 100 verschiedene Pflanzen wachsen können. Man sollte viel mehr rechts und links schauen und einmal nachdenken, was die Natur uns so bietet.

Welche Pflanzen wohin?

Mit der richtige Pflanzenwahl kann auch ein wenig gezaubert werden. So kann etwa eine Straße, ein Haus, der direkte Blick zum Nachbarn oder ein unschönes Gebäude regelrecht zum Verschwinden gebracht werden. Je nach Höhe des Sichtschutzes haben wir die Möglichkeit, zwischen Nadelgehölz oder immergrünen Laubgehölzen zu wählen.
Eine Blütenhecke (Vierjahreszeitenhecke) passt wunderbar, wenn nicht unbedingt ein durchgehender Sichtschutz erforderlich und auch genügend Platz vorhanden ist. Man kann eine Hecke zusammenstellen die vom Frühjahr bis spät in den Herbst blüht, der Fantasie werden keine Grenzen gesetzt. Den ersten Eindruck und besondere Aufmerksamkeit bekommt man vom Vorgarten. Man wird sich rasch eine Meinung bilden, dient dieser doch als grüne Visitenkarte.
Als Empfehlung dienen warme Farben, kleinwüchsige, zierliche Pflanzen und Formen, sowie eine niedrige Hecke als Einfassung. Sehr im Gartentrend liegen Biotope und Schwimmteiche. Wer hört nicht gerne das Plätschern eines Bachlaufes und beobachtet die Libellen bei ihrem Spiel mit den Elementen. Ausserdem dient so ein Biotop als Rückzugsgebiet verschiedener Tierarten und es bildet eine wertvolle Funktion im Ökokreislauf.
Die verschiedensten Arten von Pflanzen, ob für Zimmer, Terrasse und Balkon, oder für den Blumen- und Gemüsegarten, sowie auch Sumpf- und Wasserpflanzen.
Online- Anbieter, zum Beispiel Bakker, haben genügend Auswahl. Selbstverständlich auch Gartenaccessoires, die einfach nicht fehlen dürfen.

Auch am Arbeitsplatz sollten Zimmerpflanzen nicht fehlen. Es mindert den Arbeitsstress und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, was wiederum zu weniger Krankenstände führt.

Welche Pflanzen fürs Zimmer?

Fürs Büro eignen sich besonders Ficuspflanzen, sie sind attraktiv, robust und pflegeleicht. Zu diesen gehören der Gummibaum, Feigenbaum, Mistelfeige, Geigenfeige sowie Ficus benjamina.
Ab 15 Grad Celsius, bei viel Licht, aber keiner direkten Sonnenbestrahlung, sowie mäßigem Gießen mit temperiertem Wasser, fühlen sie sich am wohlsten.

Gute luftreinigende Pflanzen sind Gummibaum, Efeu, Schwertfarn oder Gerbera.
Für eine gute Luftfeuchtigkeit sorgen Ficus, Efeu, Ziergräser, Farne, Bambuspalme, Philodendron oder die Zimmerlinde.
Für den Schadstoffabbau gut geeignet sind Pflanzen, wie der Drachenbaum, die Grünlilie, die Birkenfeige oder der Philodendron.

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Ein Tipp:

Blumenpflege führt zu einer Entspannung und fördert ausserdem die Konzentration.

Pollenallergiker sollten auf blühende Zimmerpflanzen generell verzichten.
Pflanzenpflege sollte keine lästige Pflicht sein, sondern Freude bereiten.

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