Blumengeschenke

Um Blumen zu verschicken gibt es viele Anlässe. Doch wann eignet sich ein Blumenstrauß, wann eine einzelne Blüte, wann eine Topfpflanze und vor allem mit welchen Sorten? Geht es dabei nach dem eigenen Geschmack oder geht es nur nach dem Geschmack der beschenkten Person?


 
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Kennt man die Lieblingsblumen der anderen Person, ist dies natürlich ein Vorteil.
Falsch hingegen ist die Annahme, dass es egal ist, welche man verschickt, „da heute sowieso schon alles erlaubt ist“ – mit der falschen Wahl kann man nämlich öfter ins Fettnäpfchen treten als gedacht.
 

Die wichtigsten Tipps für die Auswahl von Blumen zum Verschicken!

 
Jede Blume ist nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine besondere Art der Mitteilung, da bei jedem von uns bei bestimmten Blüten sofort Assoziationen auftauchen. Aus diesem Grund ist es wichtig, folgende Faktoren beim Verschicken zu beachten:

  • die Größe
  • die Farben
  • die Symbolik

1.Die Größenordnung

Als Faustregel beim Verschicken gilt: Je besonders der Anlass, desto größer und aufwändiger kann das Blumengeschenk sein. So ist ein großes Bouquet zu einer Einladung übertrieben, zum 50. Hochzeitstag der (Groß-)eltern hingegen passend.

2.Die Farben

Die Farbe Weiß

Vor allem ältere und kranke Personen haben mit weißen Blüten nicht nur negative Assoziationen, sondern bezeichnen diese sogar als Grabschmuck. Andererseits werden beispielsweise Callas und Crysanthemen tatsächlich für Gräber verwendet. Weiße sollte man daher nur dann verschicken, wenn man die Einstellung der beschenkten Person kennt. Bei Fremden, egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld, sollte man auf weiße lieber verzichten.

Die Farbe Rot

Rote Rosen werden nicht nur in vielen Liedern als Geschenk für die Liebste besungen, sondern gelten tatsächlich als Liebeserklärung. Auch ganz rote Sträuße sollte man nur dann verschicken, wenn man tiefe Gefühle der beschenkten Person gegenüber empfindet.

3.Die Beziehung zur beschenkten Person

Ein weiteres wichtiges Auswahlkriterium beim Verschicken ist die Beziehung zu der beschenkten Person. So sollten Blumensorten, die mit „zart und innig“ in Verbindung gebracht werden, wie etwa Veilchen, Gänseblümchen oder Maiglöckchen, vor allem im beruflichen Umfeld vermieden werden.

4.Der persönliche Geschmack

Den eigenen Geschmack sollte man nicht in den Vordergrund stellen, sondern herausfinden, welche die Lieblingsblume oder die Lieblingsfarbe der zu beschenkenden Person ist. Ebenso muss man beachten, ob dieser Traditionelles oder Modernes gefällt.

5.Die Symbolik

Folgend ein paar Beispiele zu Blumen und deren Symbolik:

  • (rote) Dahlie: (Feurigkeit); Liebe
  • Flieder: Zärtlichkeit; beginnende Liebe
  • (rote) Gerbera: (Liebe); Kraft
  • (rote) Gladiole: (Liebe); Kraft, Stärke
  • Hyazinthe: Zartheit, Frühling
  • Klee: Glücksymbol
  • Margerite: Natürlichkeit, Einfachheit, Schlichtheit
  • (rote) Nelke: (Liebe), Tradition
  • (gelbe, -rosa, weiße und blaue) Rosen: Nähe, Freundschaft, Verehrung
  • Schneeglöckchen: Frühlingsbote
  • (rote) Tulpe: (Liebe), Frühlingsbote

Tipps:

    • weniger vertrauten Personen Arrangements aus mehreren Blumensorten verschicken, um so die Symbolik der einzelnen Blüten aufzuheben
    • farblich dezente Arrangements wählen
    • Trockengestecke, Topfpflanzen, Kakteen u.ä. nur verschicken, wenn es gewünscht und gesammelt wird

 

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  • WICHTIG: Wer Blumen schenkt sollte wissen: Papier wird vorher entfernt, Flolie lässt man dran!

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